Ham’s kurz Zeit? Ich nämlich nicht…
24 März, 2010
Pfffffffff… also das hat sich der naive Herr Edelmann ein bissl anders vorgestellt. Viiiiel los und wenig Zeit. Zeit zum Blogschreiben zum Beispiel gar net – hiermit bitte ich also um Entschuldigung, der Hund hat die Hausübung gegessen und überhaupt… wurscht.
Freunde haben rules, die Erste
Vor ewigen Zeiten und 3 Tag, ich weiß es noch genau, da haben sich die Sapponauten überlegt, wie es denn wäre mal so richtig
einen auf blade Hose zu machen und mit Bläsersatz, Gastmusikern, Chor und überhaupt aufzutreten. Ok, das mitn Chor müss ma noch hinkriegen, aber der Rest war ja schon mal ganz erfolgreich. Vor ein paar Wochen, kalt war’s draußen, ich weiß es noch genau, haben die Herren von Sappalot in der Felmayer Scheune gespielt. Wieder mal. So wie mehr oder weniger jedes Jahr, mehr oder weniger seit’s die Band gibt, und das is ja mehr oder weniger nicht erst seit gestern. Jedenfalls gab’s wieder ein Sappalot Konzert in Gehweite des Probelokals – diesmal “Sappalot & Friends” getauft – und das war, ich glaub so weit darf ich
mich ausn Fenster lehnen, eine feine Sache. Sappalot erstmals mit “live Blech”, sprich mit Bläsern. Der Mag. Mag. Dr. (ja, das geht) Harald Regenfelder an der Posaune, der Hans Karisch (sollt ich da jetzt einen Titel vergessen haben, bitte verzeih mir das lieber Hans… i bin mir da nie sicher und merk mir das beim Harry auch nur des
halb, weil er eben gleich den Titel-Hattrick abgeschossen hat. wurscht, weiter). Also mitn Hans an der Trompete und mitn Edgar Pleyer am Saxophon. Sehr geil – da hat sich auch das durch die Platzverhältnisse im Proberaum doch etwas “kuschelige” Proben ausgezahlt. Dass der Herr Hans Allacher aus Ebergassing nicht nur famose Schi und Radln verkauft, sondern auch einen ganzen Haufen
Instrumente mindestens genauso famos beherrscht weiß nicht jeder. Jeder der in der Scheune beim Gig war weiß jetzt aber, dass der Hans als Bluesharper und Mandoliner (?) eine wunderbare Ergänzung zum für viele doch schon eher gewohnten Sappalot Klangteppich ist. Herr Simon Jahn, besser bekannt als Es-J von Naca7, fudelt eine ganz feine Stromgitarre und ist als “hoate Stimm”
bekannt im Land. Als Sappalot Gast ist er verantwortlich für die mit “am meisten Eiern” behaftete Proud Mary Version Österreichs. Und dass Sappalot mit unserer besonders geschätzten Lieblingssängerin Birgit Denk bestens harmoniert, überrascht jetzt wohl niemanden – trotzdem a feine
Sache dass sich eine derart supere Gsanglerin und Entertainerin mit uns Wastln auf die Bühne stellt. So genug geschleimt. Ajo: Die genausogut trötende wie ausschauende Petra Karen B hat uns das Sax geblasen – ein Saxophon ist nie genug. Sappalot & Friends – ich hab’s im letzten Pseudo Blog schon erwähnt – “wir sollten öfter Freunde haben”. Ajo, und auch ein großes Prosit an die netten Damen und Herren von den Jazzcats!
Sappalot & Friends Vol. 2
Und wir ham auch öfter Freunde! Über die Einladung zur Ebergassinger Rocknacht haben wir uns besonders gefreut – seit 5 Jahren von eben jenem multiinstrumental orientieren Johann Allacher
ausgerichtet – gab’s vor kurzem eine famose Wiederholungstat von Sappalot & Friends. Die “Sappalot Horns” wieder dabei, eh klar… diesmal auch ein Gastgefudle vom “Goli” und auch des Herrn Jahn zartes Stimmchen war wieder dabei. Diese Tröterei taugt ma! Ich glaub das wird’s noch öfter geben – zu fein kommt das mit der echten Bläsersection rüber, und zu lässig ist so eine fein gehobelte Bluesharp. Hornalot! Blasalot!! Trötalot!!! Die Ebergassinger können gasen, keine Frage. Irgendwie gibt’s dort das gleiche Phänomen wie in Schwechat: Playlist für grob 2 Stunden = 3 Stunden Gig. Warum auch immer. Wurscht, solang’s an Spaß
macht, und das war in Gassing ja besonders der Fall – Hut hoch! Nicht nur, dass die Veranstalter extra für unsere “Hörndln” ein Podest aufgebaut haben, nein, sie haben ob der Vielzahl der Musikanten auch noch die
Bühne vergrößert! Ein großes Kompliment übrigens auch an The Other Kind! Die Gastgeber quasi. Sehr empfehlenswerte, supere Musik, vorgetragen von sehr empfehlenswerten, superen Leuten! Ebenfalls fein, dass X-96, a junge Partie, die Sache so
lässig eröffnet haben. Das war uns allen ein großes Fest! Ajo: Fotos san (c) Peter Langer / NÖN. Dank dafür!
Sonst so? Hm?
Wer kennt das nicht… wenn man laaaange Zeit mit jemandem nix zu tun gehabt hat – so lange, dass man sich nix zum erzählen hat, weil’s so viel zum erzählen gäbe? Ist hier grad ein bissl so. Ajo… Neue Lage: 120 Tage. Ohne Rauch geht’s auch – stimmt – und ka Tschick ist an sowieso. Ungewohnt. Immer noch. Zwar ist jetzt weder die Übersportlichkeit noch plötzlicher Reichtum ausgebrochen, und auch der Berka, die Trafik am Schwechater Hauptplatz ist ob der Umsatzeinbußen noch nicht eingegangen – aber irgendwie isses schon ok so. Mehr aber auch nicht, wenn ich ehrlich bin. Also dieses “super, endlich Nichtraucher, holodaro” Gefühl stellt sich auch nach fast 4 Monaten nicht ein. Aber wer weiß, vielleicht nerv ich demnächst ja alle mit großen Nichtraucherparolen. Zumindest ärgere ich mich morgens bereits drüber, wenn’s Gwand vom Vor-Abend nach Tschick stinkt – ist wohl ein Anfang.
Wieder Freunde?
Simma wieder Freund? Also der Blogleser und ich? Ja? Ich wollte Dich, lieber Blog, ja nicht vernachlässigen, aber so mit Familie und Haus(baustelle) und Job und Job und so… Kleiner Teaser: Es kann sein, dass wir diese ganze Sappalot mit Freunden Kiste in ein paar Monaten auf ganz blad machen. Nicht nur weil ich grad ziemlich zunehme wegen der blöden Nichtraucherei, sondern weil die Bühne und hoffentlich das Publikum dann ganz groß/viel/supergut / Openair / Volxfest sein wird. Die Verhandlungen laufen und ich bin gespannt wie der Flitzibogen…
Bis bald – ich hoff es geht a bissl gacher das nächste Mal.